Pressemitteilungen aus Inzigkofen


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Bügerblatt -26-01-2017-
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Südkurier -21-01-2017-
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Schwäbische Zeitung -16-12-2016-
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Bürgerblatt -17-11-2016-
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Schwäbische Zeitung -10-09-2016-
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Schwäbische Zeitung -01-07-2016-
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Bürgerblatt -09-06-2016-
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Schü­ler wol­len Ken­d­ri­on-Hal­te­stel­le nut­zen

 

Busunternehmen Beck aus Schwenningen verweist auf Kapazitätsgrenzen

 

 Von Patrick Laabs 19. Mai 2016

 

Inzigkofen - Vier Jugendliche aus Engelswies ärgern sich darüber, dass es in ihrem Ort in der Fred-Hahn-Straße bei der Firma Kendrion mittlerweile eine neue Bushaltestelle gibt, sie diese als Schüler aber nicht benutzen dürfen. Der Bus fahre ihnen vor der Nase weg, schilderten Ruben, Felix und Jan Oexle sowie Elias Ramsperger in jüngster Sitzung des Inzigkofer Gemeinderats. Ihr Ziel sei es, dass die neue Bushaltestelle für alle Bürger - also auch Schüler - frei zugänglich sei. Wenn sie die Kendrion-Bushaltestelle nutzen dürften, würden sie auf dem Nachhause-Weg rund 15 Minuten einsparen, teilten die Schüler mit.

 

Die Vier haben in den zurückliegenden Wochen 150 Unterschriften im Ort gesammelt, was einen großen Zuspruch bedeutet. Diese Liste wollen die Schüler der Landrätin Stefanie Bürkle bei einem Termin persönlich aushändigen - mit der Bitte, sich des Themas anzunehmen. Einen Termin gebe es bislang allerdings noch nicht.

 

Zur Sachlage: Der Teilort Engelswies der Gemeinde Inzigkofen wird durch das Busunternehmen KVB Sigmaringen GmbH mit seiner Linie 102 (Sigmaringen-Meßkirch-Wald-Pfullendorf) bedient. Es gibt zwei Haltestellen. Eine befindet sich zentral in der Hauptstraße bei der Kirche, eine andere in der Hirschlestraße. Die Haltestelle Kendrion wird von den KVB nicht angesteuert. Daran solle sich auch nichts ändern, schließlich sei vor allem an der Haltstelle bei der Kirche "mit überdachten Buswartehäuschen auf beiden Straßenseiten und einem Zebrastreifen die notwendige Infrastruktur vorhanden", sagt Max Stöhr, der beim Landratsamt Sigmaringen den Fachbereich Kommunales und Nahverkehr leitet. Die Landrätin ist also gar nicht der richtige Adressat für das Anliegen der Schüler.

 

Die Kendrion-Haltestelle in der Fred-Hahn-Straße fährt stattdessen die Firma Beck GmbH Omnibusverkehr aus Schwenningen mit ihrer Linie 667 (Schwenningen-Leibertingen-Meßkirch-Sigmaringen) an. Die Haltestelle ist tatsächlich nicht für Schüler gedacht, erklärt Geschäftsführer Thomas Beck auf Nachfrage der SZ. "Der Grund ist ganz einfach: Die Busse sind ohnehin immer gut gefüllt, wir sind an der Kapazitätsgrenze", sagt er. Um bereits im Vorfeld jeden Ärger zu vermeiden, habe man im vergangenen Herbst - als die neue Bushaltestelle auf Initiative einiger Kendrion-Mitarbeiter aus Kreenheinstetten eingerichtet wurde - klar entschieden, grundsätzlich keine Schüler mitzunehmen. "So vermeiden wir, dass wir unter Umständen mal fünf von zehn Schülern stehen lassen müssen", sagt Beck. Zudem seien die Engelswieser Schüler über den Bus 102 sehr gut angebunden, sagt der Geschäftsführer.

 

Die vier Jugendlichen aus Engelswies beschäftigen sich seit rund zwei Monaten mit kommunalpolitischen Themen. Ursächlich dafür ist das Projekt "Landaufschwung" des Bundeslandwirtschaftsministeriums, im Zuge dessen sich in verschiedenen Gemeinden des Landkreises Sigmaringen bereits sogenannte 14er-Räte gebildet haben (die SZ berichtete mehrfach). Dort entwickeln 14-Jährige Ideen für die Verbesserung der dörflichen Infrastruktur. In Inzigkofen sind rund ein Dutzend 14-Jährige begeistert bei der Sache, wie Christine Brückner vom Kreisjugendring in der Sitzung schilderte. Brückner unterstützt und berät die Inzigkofer Jugendlichen.

 

Bau von Trinkwasserbrunnen ist ein weiteres Thema

 

Neben der Kendrion-Bushaltestelle bewegen die Engelswieser Jugendlichen weitere Themen: So stehen ihrer Meinung nach beispielsweise Tischtennisplatte und Halfpipe zu nah beieinander.

Die Mädchen Laura Bücheler, Sophia Leupold und Maren Stroppel setzen sich für den Bau von Trinkwasserbrunnen sowohl in Vilsingen neben dem Dorfbrunnen, als auch in Engelswies neben dem Verena-Brunnen ein. Das sei nicht nur für die Gesundheit förderlich, sondern auch im Sinne von Tourismus-Entwicklung, erklärten sie im Gemeinderat. "Bei dem Thema müsst ihr uns aber Zeit geben", sagte Bürgermeister Bernd Gombold, schließlich müssten Hygienevorschriften genauestens eingehalten werden. Er könne nicht versprechen, dass einzelne Projekte auf jeden Fall umgesetzt würden, wolle aber zusammen mit den kommunalen Gremien alles prüfen - auch die Engelswieser Bushaltestelle

Text: Schwäbische Zeitung vom 19.05.2016

Foto: Christine Brückner


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